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Nachrichtenkosten in der WhatsApp Business API: so funktioniert es jetzt

Wer ein Jahr lang nicht auf seine WhatsApp-Rechnungen geschaut hat, denkt noch in Gesprächen. Meta rechnet inzwischen pro Nachricht ab — und das ändert, worauf Sie achten müssen.

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WhatsApp API Von Bas, Gründer··6 Min. Lesezeit
Kurze Antwort

Meta berechnet pro zugestellter Nachricht in vier Kategorien: Marketing, Utility, Authentifizierung und Service. Servicegespräche, die der Kunde selbst beginnt, sind innerhalb des 24-Stunden-Fensters kostenlos; alles, was Sie selbst anstoßen, fällt in eine bezahlte Kategorie. Ihr Monatsbetrag hängt deshalb nicht davon ab, wie viele Gespräche Sie führen, sondern davon, wie oft Sie derjenige sind, der anfängt.

Von Gesprächen zu einzelnen Nachrichten

Das alte Modell rechnete pro Gespräch von 24 Stunden ab: ein Tarif, egal wie viele Nachrichten in diesem Fenster hinausgingen. Das aktuelle Modell rechnet pro zugestellter Nachricht ab. Wer kurze, gezielte Flows baut, fährt damit besser. Wer eine Geschichte in fünf einzelne Nachrichten zerlegt, zahlt mehr.

Die vier Kategorien

KategorieWannKosten
ServiceAntwort innerhalb von 24 Stunden, nachdem der Kunde Ihnen geschrieben hatInnerhalb des Fensters kostenlos
UtilityEin Bestellupdate, Versandinformationen, eine TerminerinnerungPro Nachricht
AuthentifizierungEinmalige CodesPro Nachricht
MarketingAngebote und AktionenPro Nachricht, höchster Tarif

Aktuelle Beträge stehen in Metas Preisliste pro Land; die passen sie regelmäßig an. Deshalb nennen wir hier keine Zahlen, die im nächsten Quartal falsch sind — siehe die Wissensseite zu den API-Kosten für die Systematik und die Rechenbeispiele.

Drei Dinge, die Ihren Monatsbetrag wirklich bestimmen

  1. 1Wer das Gespräch beginnt. Richten Sie Ihre Automatisierung auf eingehende Fragen aus, dann bleiben Sie im kostenlosen Servicefenster. Ein Klick-zu-WhatsApp-Link oder ein QR-Code auf Ihrem Beleg ist deshalb eine Kostenmaßnahme, nicht nur Marketing.
  2. 2Wie viele Nachrichten Sie pro Schritt senden. Drei kurze Nachrichten kosten dreimal. Eine Nachricht mit Buttons kostet einmal und liest sich besser.
  3. 3Welche Kategorie Sie wählen. Ein Bestellupdate ist Utility, kein Marketing. Setzen Sie Werbetext in eine Utility-Vorlage, kategorisiert Meta sie trotzdem um — oder lehnt die Vorlage ab.

Was das für Ihre Plattformwahl bedeutet

Metas Nachrichtenkosten sind für alle gleich; die umgehen Sie mit keiner Plattformwahl. Der Unterschied liegt darin, was die Plattform obendrauf berechnet: Lizenzen pro Nutzer, Nachrichtenstaffeln oder einen Aufschlag auf die Nachrichtenkosten. Wir berechnen 50 € pro Monat, Punkt — siehe Preise.

Kurz zusammengefasst

  • Pro zugestellter Nachricht, in vier Kategorien
  • Service ist kostenlos innerhalb von 24 Stunden nach einer Nachricht des Kunden
  • Sorgen Sie dafür, dass der Kunde so oft wie möglich anfängt
  • Bündeln Sie Informationen in weniger Nachrichten
  • Wählen Sie die richtige Kategorie, sonst tut Meta es für Sie
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