Ein WhatsApp-Flow ist ein im Voraus aufgezeichnetes Gespräch: eine Reihe von Nachrichten, Auswahlmöglichkeiten und Bedingungen, die automatisch abläuft, sobald ein Trigger auslöst. Sie bauen ihn in einem visuellen Editor, indem Sie Bausteine ziehen und verbinden. Wenn ein Kunde eine Nachricht schickt oder ein Ereignis in Ihrem System eintritt, durchläuft der Flow seine Schritte, merkt sich Antworten als Variablen und wählt Pfade anhand von Bedingungen.
Die Bestandteile eines Flows
- Trigger: was den Flow startet — eine eingehende Nachricht, eine Auswahl oder ein Ereignis in Ihrem System
- Nachrichtenbausteine: Text, Buttons, Listennachrichten, Karussells
- Variablen: Antworten und abgerufene Daten, die Sie später nutzen
- Bedingungen: Verzweigungen auf Basis eines Werts
- Aktionen: HTTP-Anfragen an Ihre eigenen Systeme
- Ende: abschließen, erneut fragen oder an einen Mitarbeiter übergeben
Hinweis: „Flow“ hat zwei Bedeutungen
Meta nutzt den Begriff „WhatsApp Flows“ auch für formularartige Bildschirme innerhalb von WhatsApp. Wenn Menschen nach „WhatsApp Flow Builder“ suchen, meinen sie meist etwas anderes: einen Editor, in dem Sie das ganze Gespräch aufzeichnen. Diese Seite — und Easy Flow Builder — handelt vom Zweiten.
Wie ein Flow in der Praxis abläuft
Was einen guten Flow ausmacht
- Es gibt immer einen Ausweg zu einem Menschen
- Jeder Pfad endet sauber, auch der, an den Sie nicht gedacht haben
- Der Kunde soll so wenig wie möglich tippen müssen
- Nachrichten sind kurz: zwei Zeilen liest man schneller als sechs
- Sie testen jeden Pfad, bevor Sie veröffentlichen
Häufige Fragen
Ist ein WhatsApp-Flow dasselbe wie ein Chatbot?
Der Flow ist der Bauplan, der Chatbot das, was der Kunde erlebt. Anders als ein KI-Chatbot folgt ein Flow den Pfaden, die Sie selbst gelegt haben, und verhält sich damit vorhersehbar.
Wie lang darf ein Flow sein?
Technisch unbegrenzt, praktisch kurz. Fünf bis zehn Schritte pro Pfad reichen; wird es länger, teilen Sie es in mehrere Flows auf.
Kann ein Flow Daten aus meinem System nutzen?
Ja, mit dem HTTP-Baustein. So holt der Flow Bestellstatus, Verfügbarkeiten oder Kundendaten und nutzt sie in Nachrichten und Bedingungen.
Was passiert, wenn der Kunde etwas Unerwartetes schickt?
Dann nimmt der Flow den Standardpfad. Hinterlegen Sie dort immer eine Ausweichlösung: noch einmal nachfragen oder an ein Teammitglied übergeben.